


Schon
im antiken Griechenland und im römischen Reich zierten Mosaike Innenhöfe und
Wände. Ein Mosaik ist ein aus vielen kleinen Scherben bestehendes Gebilde. In
der Antike wurden für ein Mosaik tatsächlich unterschiedlichfarbene Steine
genommen.
Doch die ersten Mosaike waren aus dunklen und hellen Kieselsteinen.
Das Mosaik war damals noch uneben. Mit der Zeit wurde angefangen, für das
Mosaik zurecht geschliffene Steine zu nehmen. Von diesem Zeitpunkt ist das Legen
eines Mosaiks deutlich leichter geworden. Ein Mosaik konnte damals einen
Durchmesser von über fünf Metern haben. Zu den berühmtesten Mosaiken der Antike
gehören das Alexandermosaik, das Nilmosaik von Palestrina und die Mosaike der
Kathedrale von Monreale auf Sizilien.
Wenn ein Mosaik so lange Zeit überdauert
und überlebt hat, landet es meist im Museum. Berühmt für seine einzigartigen
Mosaike ist das Archäologische Museum in Antakya in der Türkei, das hauptsächlich
römische Mosaike ausstellt.
Doch auch noch heute wird das Mosaik gerne verwendet, um Wände, Böden oder Gegenstände zu verzieren. Besonders häufig findet sich das Mosaik in Räumen, die gefliest werden müssen. So wird gerne in Empfangshallen, Schwimmbädern oder in Fußgängerzonen ein Mosaik eingearbeitet. Der Main Tower in Frankfurt ist ein gutes Beispiel für ein modernes Mosaik. Hier wurde eine große Wand Mosaik von der Frankfurter Treppe eingearbeitet. Auch im Taschen Store wurde Mosaik verlegt!